Grundschule Am Pulverberg gewinnt die Bremer Grundschulmeisterschaft

Großer Erfolg für die Kinder des SK Bremen West. Bei der diesjährigen Grundschulmeister-schaft konnte die erste Mannschaft der Grundschule „Am Pulverberg“ in der Besetzung Tammo Stindt, Alan Hossen, Enes Göklap und Jermain Kwarteng den Titel erringen und sich für die Deutsche Grundschulmeisterschaft qualifizieren. Dieser Erfolg lässt sich vielleicht erst richtig einordnen, wenn man weiß, dass dies der erste Titel für eine Mannschaft unserer Kinder ist – obwohl wir bereits in der Vergangenheit zahlreiche Bremer Jugendmeister gestellt haben. Doch hier ist das wichtigste, eine möglichst ausgeglichen starke Mannschaft zu stellen.

Doch sogar die zweite Mannschaft dieser Schule konnte sich unter den ersten Zehn platzieren. Auch hier gingen mit Ciwan Hossen und Adrian Klingenberg zwei Kinder unseres Vereins an den Start. Wir gratulieren allen zu ihrer tollen Leistung!

Endstand nach 7 Runden

Rg. Snr Team Anz   +    =    –   Wtg1   Wtg2 
1 31 Schule am Pulverberg 1 7 6 1 0 13 23,5
2 20 Grundschule Mahndorf 1 7 5 1 1 11 21,0
3 9 Grundschule An der Gete 1 7 5 1 1 11 19,0
4 26 Karl-Marx-Schule Bremerhaven 2 7 5 0 2 10 21,0
5 27 Karl-Marx-Schule Bremerhaven 3 (M) 7 5 0 2 10 20,5
6 10 Grundschule An der Gete 2 (1+2) 7 4 2 1 10 18,5
25 Karl-Marx-Schule Bremerhaven 1 7 4 2 1 10 18,5
8 29 Karl-Marx-Schule Bremerhaven 5 (1/2) 7 4 1 2 9 18,5
9 32 Schule am Pulverberg 2 7 4 0 3 8 17,5
10 28 Karl-Marx-Schule Bremerhaven 4 (1/2) 7 3 2 2 8 17,0
11 11 Grundschule An der Gete 3 (M) 7 3 2 2 8 16,5
12 16 Grundschule Borchshöhe 7 3 2 2 8 16,0
13 34 Schule Oberneuland 1 7 2 4 1 8 15,5
14 12 Grundschule an der Stader Straße 1 7 3 2 2 8 15,0
15 2 Grundschule am Baumschulenweg 1 7 4 0 3 8 14,5
18 Grundschule Burgdamm 7 4 0 3 8 14,5
21 Grundschule Mahndorf 2 7 4 0 3 8 14,5
18 13 Grundschule an der Stader Straße 2 7 4 0 3 8 13,5
19 3 Grundschule am Baumschulenweg 2 7 3 1 3 7 15,0
20 30 Karl-Marx-Schule Bremerhaven 6 (M+1/2) 7 3 1 3 7 12,0
      (…)            
34 5 Grundschule am Baumschulenweg 4 (1/2) 6 1 0 5 4 5,0
35 24 International School of Bremen 2 (M) 6 0 1 5 3 6,0

Erfolge für unsere beiden U12-Mannschaften bei der Bremer Mannschaftsmeisterschaft

Großer Erfolg für die Kinder des SK Bremen West. Bei der diesjährigen Grundschulmeister-schaft konnte die erste Mannschaft der Grundschule „Am Pulverberg“ in der Besetzung Tammo Stindt, Alan Hossen, Enes Göklap und Jermain Kwarteng den Titel erringen und sich für die Deutsche Grundschulmeisterschaft qualifizieren. Dieser Erfolg lässt sich vielleicht erst richtig einordnen, wenn man weiß, dass dies der erste Titel für eine Mannschaft unserer Kinder ist – obwohl wir bereits in der Vergangenheit zahlreiche Bremer Jugendmeister gestellt haben. Doch hier ist das wichtigste, eine möglichst ausgeglichen starke Mannschaft zu stellen.

Doch sogar die zweite Mannschaft dieser Schule konnte sich unter den ersten Zehn platzieren. Auch hier gingen mit Ciwan Hossen und Adrian Klingenberg zwei Kinder unseres Vereins an den Start. Wir gratulieren allen zu ihrer tollen Leistung!

Joachim Kropp gewinnt VM 2018-19

Spannung bis zum Ende brachte unsere letzte Vereinsmeisterschaft. Erst in der vorletzten Runde kam es mit der Partie Veit gegen Kropp zum direkten Aufeinandertreffen der beiden Führenden. Doch auch diese Partie brachte noch keine Entscheidung und endete remis. Doch in der letzten Runde konnte sich Joachim Kropp gegen Wolfgang Jackwerth durchsetzen, während Ingo Veit einen halben Punkt gegen Wilfried Volbert abgeben musste.

Ein Wermutstropfen blieb allerdings trotzdem. Eigentlich hätte Ingo wieder gewinnen müssen, da Joachim zwischenzeitlich gegen Ravi Stimatz seine Partie verloren hatte. Doch leider gelang es Ravi nicht, seine Termine einzuhalten, sodass er disqualifiziert werden musste. So entschied er unsere Vereinsmeisterschaft ohne zu spielen. Das war ärgerlich und sportlich unschön.

Etienne Sadek gewinnt Offene Vereinsmeisterschaft 2018

Erfreulich großen Zulauf hatte unsere gerade zu Ende gegangene Basisklasse dieses Mal zu vermelden. Unter den insgesamt 19 Teilnehmern waren neben einigen Gästen auch mehrere ehemalige Schachfreunde unseres Vereins an den Start gegangen. Am Ende setzte sich Etienne Sadek (5,5/9) vor unserem Neuzugang Long Lai Hop (5/5) durch. Beiden sagen wir herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg in die Meisterklasse.

Besonders erwähnenswert ist aber auch, dass sich mit Niklas Fröhlich (10 Jahre) und Umutcan Kaya (11 Jahre) auch zwei Kinder unseres Nachwuchses an den Start gegangen waren. Umutcan gelang dabei ein sensationeller Start mit 3:0 Punkten unter anderem gegen die großen Favoriten Etienne Sadek und Lukas Döring. Leider verlor er anschließend den Faden und musste sich mit den drei Punkten begnügen – ein Nachteil des Schweizer Systems, bei dem man nach Gewinnen immer stärkere Gegner bekommt. Niklas ging es zwar langsamer an, war am Ende aber deutlich erfolgreicher. Mit 3,5 Pkt. aus 8 Partien gelang ihm ein zuvor nicht erwarteter 6. Platz. Mit beiden wird in den nächsten Jahren zu rechnen sein.

Endtabelle

1. Etienne Sadek 5 0 3 5.0 31.0 17.00
2. Long Lai Hop 4 0 0 4.0 29.0 14.00
3. Niklas Fröhlich 3 1 3 3.5 35.0 12.25
4. Dennis Fröhlich 3 1 4 3.5 31.5 10.00
5. Daniel Schäkel 3 0 0 3.0 31.5 10.50
6. Horst Grün 3 0 1 3.0 27.0 8.50
7. Lukas Döring 3 0 1 3.0 32.0 10.00
8. Marianne Rohlfs 3 0 3 3.0 32.0 10.50
9. Umutcan Kaya 3 0 5 3.0 33.0 13.50
10. Arnd Rohlfs 2 0 3 2.0 31.5 9.00
11. Volkan Sakrak 1 0 0 1.0 26.0 3.00
12. Maik Schlawin 1 0 1 1.0 28.0 3.50
13. Enrico Lange 1 0 1 1.0 27.0 3.50
14. Matthias Rast 1 0 1 1.0 26.0 1.50
15. Karl-Heinz Schube 1 0 6 1.0 34.0 3.00
16. Werner Kadagies 0 0 1 0.0 25.5 0.00
17. Marcel Muschalla 0 0 1 0.0 23.0 0.00
18. Elvin Hebbeler 0 0 1 0.0 20.5 0.00
19. Hauke Hannappel 0 0 2 0.0 24.0 0.00

Katastrophe mit Ansage FinWest I bangt nach 1:7 gegen Bremen-Nord um Klassenerhalt

Es kam wie erwartet. FinWest I hatte schon im Vorfeld des Kampfes gegen die hoch favorisierte Verbandsliga-Auswahl des Bremer Nachbarn eine Niederlage eingeplant. Die Überlegenheit von Bremen-Nord I schien so deutlich, dass die „Erste“ von FinWest sogar darauf verzichtete, die Zweite in der Stadtliga durch Abzug einiger Spieler zu schwächen. Ein Brett blieb gar unbesetzt. Dennoch: Die erwartete Niederlage tat in dieser Höhe weh. Zumal Tabellenschlusslicht Lüneburg zuhause überraschend gegen Verden gewann und FinWest damit bis auf ein Zählerchen auf den Pelz rückte.

Vom ersten bis zum letzten Brett waren die acht Bremen-Norder den sieben FinWestlern überlegen. Und so ist die Geschichte der Niederlage schnell erzählt. Karsten Ohl (an Brett drei gegen Arne Döscher), Felix Lanfermann (Brett vier gegen Robert Kosak), Ali Reza Shabani (Brett fünf gegen Thorsten Döscher ) und FinWest-I-Debütant Joachim Kropp (Brett acht gegen Khaled Bagh) gingen zügig sang und klanglos unter. Erwähnenswert aus Sicht von FinWest waren daher nur drei Partien: Sören Behrens behielt an Brett sieben in einer verwickelten Angriffspartie gegen Hans Bleecke die Übersicht. Erst in der Analyse kamen die vielen Klippen zum Vorschein. Umso bemerkenswerter das Remis des Findorffers.

Kurz darauf bewies Viktor Gesswein am Spitzenbrett, weshalb er den Ruf eines Endspielkillers hat. In schwieriger Lage opfert er eine Figur für zwei verbundene Freibauern und eine mattanfällige Grundreihe seines Widersachers Sebastian Bleeke. Das reichte zwar nicht ganz zum einzigen Siegpunkt der Gastgeber, aber immerhin zum Remis. Unterdessen schien auch an Brett sechs ein Erfolg für Uwe Körber denkbar. Ungleichfarbige Läufer wurden in der Partie gegen Gerhard Lunkmoos ihrem Ruf als Angriffsturbo gerecht – und zwar zunächst für Körber. Doch Lunkmoos verteidigte sich geschickt, bekam die Initiative und zerlegte den Findorffer. Also 1:7 für Bremen-Nord. Retten könnten die FinWest jetzt noch zwei Mannschaftspunkte – und die Aussicht auf nur einen Absteiger aus der Verbandsliga. Denn aus der Staffel Nord drohen keine Verdrängungseffekte aus der Landesliga. Also wenigstens ein kleiner Silberstreifen am Horizont.

Sehr viel besser lief es wieder für die Zweite, die sich gegen die Zweite von Bremen-Nord mit 5:3 durchsetzen konnte. Leider liegt hier kein Spielbericht vor.

Stadtliga 2018/19, 6. Runde: Klassenerhalt so gut wie gesichert!

Nachdem unsere Zweite schon in den letzten Runden gegen die DWZ-stärksten Gegner eine recht gute Figur gemacht hatte, trafen wir in der 6. Runde auf die Spielgemeinschaft aus Lilienthal-Horn-Wilstedt 2. Doch anders als in den letzten Partien reichte uns dieses Mal nur ein kleiner Endspurt. Zwar ging LHW2 nach einer frühen Niederlage von Malte Hentrop in Führung, doch als Ingo Veit am ersten Brett das Remisangebot seines Gegners annahm, sah es eigentlich gar nicht schlecht aus. Doch schon 10 Minuten später bekamen wir an mehreren Brettern Probleme. Doch zähes Ringen scheint dieses Jahr unsere Spezialität zu sein. So kam zunächst Frank Nackenhorst an Brett 6 zu einem Remis, bevor Thomas Pleuß seinen nächsten Punkt einfahren konnte. Mit 5 Punkten aus sechs Partien zählt er nun zu den zehn besten Mannschaftsspielern des Landesschachbundes in der diesjährigen Saison!

Zwar musste mit Detlef Ryniecki einer unserer konstantesten Spieler in diesem Jahr seine erste Niederlage hinnehmen, aber dann setzte sich Harry Baumann an Brett 2 durch und glich zum 3,5:3,5 aus. Nun hing alles an der letzten Partie zwischen Joachim Kropp und Dariyush Niazi, in der sich Weiß einen Großteil der Partie sehr sorgfältig verteidigen musste. Am Ende konnte er zwar einen Bauernverlust nicht verhindern, konnte aber kurz darauf einen Bauern bis auf die siebte Reihe vorantreiben und den Lilienthaler stark in seinem Spiel einengen. Das entstehende Turmendspiel gaben beide dann remis. So endete der Kampf 4:4 und FinWest2 hat bereits 5 Punkte auf dem Konto. Da gleichzeitig Bremen-Nord 2 als Tabellenletzter erneut verloren hatte, können sie uns bereits drei Runden vor dem Ende nicht mehr einholen.

Pflichtaufgabe in Lüneburg erfüllt

Wieder Chance für FinWest I auf Klassenerhalt in Verbandsliga

Durch einen nie gefährdeten Sieg bei Turm Lüneburg kann FinWest I wieder hoffen, der Verbandsliga Niedersachsen Nord/Bremen erhalten zu bleiben. Der 5,5:2,5-Erfolg der Bremer entsprach ziemlich genau dem Spielstärkeverhältnis beider Teams nach DWZ. Nach dem Verlauf der Partien hätte der Sieg von FinWest sogar noch höher ausfallen müssen.

Lediglich an den ersten drei Brettern waren die auch diesmal wieder ersatzgeschwächten Lüneburger nach der Papierlage leicht favorisiert. Die folgenden fünf Bretter allerdings ließen die Bremer vorn erwarten. Und so war schon der Start ganz nach deren Geschmack: Am Spitzenbrett sah es zwischen Christoph Duchhardt (FinWest) und Stefan Becker zunächst spannend und verwickelt aus. Doch nach Stellungsvereinfachung und Figurentausch war die Luft raus. Also zügig remis. Nach dem gleichen Schema kam Minuten später das Unentschieden an Brett drei zwischen Benjamin Kaufmann und dem Lüneburger Alexander Schlösser zustande.

Die anderen Bretter gaben aus FinWest-Sicht Anlass zu den schönsten Hoffnungen. An Brett überspielt Viktor Gesswein das Lüneburger Supertalent Jeremy Hommer, der mit seinen zwölf Jahren schon eine DWZ von 2010 hat. Wenig später musste der Youngster sogar eine Figur fürs Überleben geben. Ebenso zielstrebig erspielte sich Felix Lanfermann an Brett fünf Raumvorteil und Angriff gegen den Lüneburgrer Jan Redenius, nebenan drückte Uwe Körber von FinWest Eckard Suliga an die Wand. An Brett sieben schickte sich der Bremer Sören Behrens gegen Bjarne Jessen an, alles klar zu machen, und unten erspielte sich Thorsten Ahlers erst Stellungsüberlegenheit und dann ein Figurenplus gegen Hans Christian Friedrichsen. Anlass zur Sorge bot nur Brett vier, wo Karsten Ohl gegen Guido Nolte gedrückt und passiv stand.

Nach rund zwei Stunden zeichnete sich damit ein deutlicher Sieg für FinWest ab. Der Weg dahin bot aber noch einige Überraschungen: Zwar fuhren Lanfermann und Ahlers die Ernte schnell für FinWest ein. Und Körbers Weg zum Matt brachte dem Bremer sogar den bewundernden Spontanausruf „Schönheitspreis“ eines Lüneburgers ein. Aber dass Ohl sich im Mittelspiel ausgerechnet mit einem Zug seiner schwarzen Dame nach a8 aus der Umklammerung im Zentrum befreien und damit seinerseits Druckspiel und Mehrbauern erhielt, war schon skurril. Der entnervte Nolte stellte verschreckt die Dame ein und schon führte FinWest uneinholbar 5:1. Aber der nun greifbar nahe Kantersieg kam dennoch nicht zustande: Behrens ließ sich zu einem unvorteilhaften Damentausch verleiten, was dem Gegner prächtiges Figurenspiel und schließlich einen Bauerngewinn nach dem anderen bescherte. Also eine „Null“ für FinWest. Und der junge Jeremy bewies gegen Gesswein, dass man auch schon mit 12 Jahren cool und abgebrüht wie ein Profi spielen kann. Die Folge: Der Bremer Oldie konnte seinen Figurenvorteil nicht umsetzen. Erst drohte ihm in einem Endspiel trotz Plusspringer bei jeweils einem Bauern und ungleichfarbigen Läufern ein Zwangsremis durch die 50-Züge-Regel. Und als Gesswein den Bauern seines Gegners schließlich eroberte, gab das Jungtalent auch noch seinen Läufer für Gessweins letzten Bauern. Damit wurde er vom Alptraum jedes Schachspielers heimgesucht: mit Läufer und Springer mattsetzen zu müssen. Aber ausgerechnet der Endspielkünstler im Bremer Team strauchelte – nach fast fünf Stunden Spielzeit und 134 (!) Zügen „war der Kopf leer“, wie Gesswein auf der Rückfahrt sagte. Dennoch überwog die Freude in der Mannschaft, unter dem Strich doch noch Siege erringen zu können.

Tammo Stindt gewinnt die Kindervereinsmeisterschaft 2018/19

Die Kinder-Vereinsmeisterschaft wurde wieder nach dem gleichen System wie unsere Basisklasse, dieses Jahr allerdings in einer Vor- und Rückrunde ausgespielt. Dadurch sollten die Stärkeren häufiger gegeneinander spielen müssen und die anderen Kinder größere Chancen haben, mehr Punkte zu erreichen. Die Rückrunde wurde aber immer neu gelost, d.h. normalerweise sollte man zweimal gegen den gleichen Spieler spielen.

Nach dem Gesamtsieger Tammo Stindt konnte sich dieses Mal Ben Simon Eggers den zweiten Platz vor Niklas Fröhlich erkämpfen, aber schon der Viertplatzierte war mit Jermain Kwarteng ein neues Mitglied, der in der letzten Runde noch Bendix Seifert überholen konnte. Bei Punktgleichheit entschieden zunächst die Anzahl der gespielten Partien und dann die Buchholz-Wertung, bei der die Punkte der Gegner zusammengezählt werden.

Mit 23 Kindern hatten wir dieses Jahr eine besonders große Zahl zu vermelden. Leider zerfiel das Turnier in zwei Hälften. Nach der ersten Hälfte stiegen viele Kinder praktisch aus. Hier zeigte sich mal wieder das typische Problem von Einzelsportarten, bei denen die Kinder noch mehr lernen müssen, mit Niederlagen umzugehen als in Mannschaftssportarten. Außerdem ließ das kontinuierliche Erscheinen bei einigen doch sehr zu wünschen übrig.

In der zweiten Hälfte kamen dann aber wieder viele neue Kindern, die bis jetzt mit sehr großem Elan dabei sind und auch eine bessere Konstanz zeigen. Für sie war es schade, dass sie nicht mehr Runden mitspielen konnten. Aber das ist halt der Nachteil an einem offenen Turnier, bei dem man jederzeit einsteigen kann.

Weihnachtsblitzturnier 20.12.2018

Unser diesjähriges Weihnachtsblitzturnier hatte einen erfreulich großen Zuspruch. Verstärkt durch drei Findorffer Schachfreunde und zwei weitere Gäste gingen dieses Mal 13 Spieler an dem Start, die bei Weihnachtsgebäck, Mandarinen, Kinderpunsch und Glühwein auch noch bestens versorgt waren. Nach spannenden Kämpfen mussten wir doch mit Karsten Ohl und Harry Baumann dem Besuch aus dem Findorff die ersten beiden Plätze überlassen, dicht gefolgt allerdings von Joachim Kropp und Wilfried Volbert.

Dieses Turnier war das vierte von fünf, das für die Jahreswertung zählt. Hier führt immer noch Ingo Veit mit einer TWZ von 1683 bei 4 Teilnahmen vor Harry Baumann (1639/2), Joachim Kropp (1625/4) und Wilfried Volbert (1588/2).

Die letzte Runde der Blitzmeisterschaft 2018/19 findet am Donnerstag, d. 14.2.2019 um 19.00 Uhr statt. Auch Gäste sind uns selbstverständlich wieder willkommen, sodass wir wieder auf eine rege Teilnahme hoffen.

Stadtliga: Werder V erwies sich zu stark für unsere Zweite

In der 5. Runde der Mannschaftsmeisterschaft musste FinWest2 bei Werder antreten. Schon vor dem Spiel war klar, dass dies ein sehr schwerer Kampf werden würde, zu stark ist Werder eigentlich besetzt. Besonders das erste Brett war mit C.D. Meyer, der eine DWZ von 2254 hat, besonders stark besetzt. Aber auch die nächsten beiden Spieler wiesen über 2000 auf. Immerhin, danach waren die Unterschiede nicht mehr groß.

Doch unser Plan, die Punkte an den unteren Brettern zu holen, erhielt bereits nach 2 Stunden einen Dämpfer, denn Frank Nackenhorst musste nach einem sehr interessant aussehenden Angriff doch die Segel streichen. Auch unser zuverlässigster Punktelieferant begnügte sich dieses Mal mit einem Remis – in Anbetracht des Minusbauern mussten wir damit zufrieden sein. Als nach knapp drei Stunden auch Harry Baumann (Brett 1) und Malte Hentrop (Brett 4) aufgeben mussten, sah es mal wieder finster aus.

Doch auch dieses Mal konnten wir Kämpferqualitäten beweisen. Zuerst konnte Detlef Ryniecki seinem 300 DWZ-Punkte stärkeren Gegner ein Remis abtrotzen, kurz darauf fuhr Sören Behrens den ersten ganzen Punkt ein. Da Joachim Kropp zur gleichen Zeit an Brett 3 mit Weiß auch aussichtsreich stand, war ein 4:4 immer noch im Bereich des Möglichen. In der Stellung unten war zuletzt f4 von Weiß und Sc4 von Schwarz gezogen worden, womit Weiß den Bauern c6 erobern wollte. Doch nun oh Schreck: Es droht eine Springergabel von Schwarz! Deshalb zog Weiß Tf3 und verlor. Aber immerhin konnte Wolfgang Jackwerth seine Partie mit einem Mehrläufer für zwei -allerdings schon sehr weit vorgerückte Freibauern- gewinnen. So stand es am Ende 5:3. Wir können uns allerdings damit trösten, dass wir in den letzten drei Runden nur noch gegen direkte Konkurrenten um den Klassenhalt spielen müssen und weiter alles in unserer Hand liegt.