Long Lai Hop gewinnt Weyher Turnier der Generationen 2018

Mittlerweile ist es eine feste Tradition geworden; findet immer im Herbst das Weyher Schachturnier der Generationen statt.

Der Altersquerschnitt reichte diesmal wieder von 9 bis über 80 Jahre. Hubert Sturm, der das Turnier 2004 initiiert hatte und auch in diesem Jahr zur Eröffnung vorbeigekommen war, erwähnte bereits in seinem Turnierbericht der zweiten Auflage, es sei keine neue Erkenntnis, dass man das Schachspiel bis ins hohe Alter erfolgreich ausüben könne. Dementsprechend schwer hatten es die Jugendlichen, sich an die Spitzenbretter hochzuarbeiten, zumeist blieb diesmal noch die Erfahrung siegreich.

Gespielt wurden fünf Runden Schnellschach mit 15 Minuten Bedenkzeit. Ganz anders als beim kürzlich beendeten WM-Match zeichneten sich die Teilnehmer in Weyhe dabei durch einen enormen Kampfgeist aus. 40 Partien, 40 Entscheidungen. Kein einziges Remis!

Neben Spielern aus Weyhe, Stuhr und Syke, viele von ihnen vereinslos, gehört auch eine Delegation des SK Bremen-West bereits seit einigen Jahren zu den Stammgästen der Veranstaltung.

Dieses Jahr gewann nun erstmals ein Gast aus Bremen, nachdem die bisherigen Sieger größtenteils im Landkreis Diepholz beheimatet waren. Mit 5 Siegen aus 5 Partien siegte Long Lai Hop vom SK Bremen-West souverän. Entscheidende Bedeutung kam dabei der Partie in Runde 4 zu, als er den Vorjahressieger Max Weidenhöfer besiegte. Somit geht der vom Weyher Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte gestiftete Wanderpokal nun für ein Jahr in den Besitz von Long über.

Spannung bis zur letzten Minute: BSG 3 gegen FinWest 2 endet Remis

In der dritten Runde der Stadtliga traf unsere Mannschaft auf die 3. Vertretung der Bremer Schachgesellschaft. Anders als in den letzten beiden Runden gestaltete sich dieser Kampf die meiste Zeit sehr spannend, auch wenn die BSG zwischenzeitlich schon 3,5:1,5 führte. Den nach einer Auftaktniederlage von Wolfgang Jackwerth folgten zunächst einmal drei Remise von den Findorffern Harry Baumann, Detlef Ryniecki und Sören Behrens, bevor auch Jan Klüver gegen den erfahrenen Manfred Breutigam den Kürzeren zog. Doch dann konnte zunächst Joachim Kropp unter freundlicher Mithilfe des Gegners seine Partie gewinnen, die aber auch sonst gut aussah, denn er hatte zwei Bauern mehr – allerdings bei ungleichfarbigen Läufern. In einer späteren Fortsetzung gegen Fritz konnte ich die Partie aber immerhin gewinnen – allerdings erst im 85. Zug. Kurz darauf war auch Thomas Pleuß wieder erfolgreich, der damit aus den ersten drei Partien einen sensationellen Score von 2,5:0,5 holt. Nun stand es 3,5:3,5 und alles hing von der letzten Partie ab, in der Werner Oswald in einem Springer-Läufer-Endspiel mit vier gegen drei Bauern sehr gute Gewinnchancen hatte. Doch der Durchbruch wollte sich trotz großen Einsatzes einfach nicht einstellen und am Ende wurde die Partie kurz vor der beiderseitigen Bauernumwandlung und noch einem Bauern für Werner remis gegeben. Wie sich später zeigte, konnte auch Fritz hier keinen Gewinnweg mehr finden. Aber immerhin hat die Mannschaft mit nunmehr 3:3 Punkten ein viel besseren Start hingelegt als viele vorher erwartet hatten.

Auch die vierte Mannschaft von FinWest konnte mit ihrem Ergebnis wieder sehr zufrieden sein, konnte man doch aus Kirchweyhe ein Unentschieden entführen. Dabei waren unsere beiden Westler Denis und Sohn Niklas Fröhlich die Garanten für den Punktgewinn, die jeweils einen Sieg zum Ergebnis beisteuern konnten. Außerdem erzielten Helmut Perrin und Wilfried Ebbers ein Remis.

Verbandsliga: FinWest I verliert klar gegen BSG II

Da wäre mehr drin gewesen. In der dritten Runde der Verbandsliga Niedersachsen-Nord/Bremen trafen mit der „Ersten“ der SG FinWest und der „Zweiten“ der Bremer Schachgesellschaft zwei Teams aufeinander, die nach der Papierform nicht viel trennte. Doch mit 2,5:5,5 bezog FinWest eine deutliche Niederlage und steckt nun mitten im Abstiegskampf. Kleiner Lichtblick: Die Kämpfe gegen die Hauptkonkurrenten im Ringen um den Klassenerhalt stehen noch aus. Und dann dürfte noch was zu holen sein.

Begonnen hatte das Match im Vereinshaus Findorff mit einer positiven Überraschung für die Gastgeber. Wegen Grippe hatte sich Ali Reza Shabani eigentlich schon abgemeldet. Aber plötzlich erschien er doch noch im Turniersaal, machte an Brett sechs gegen Axel Buhrdorf zügig Remis und verschwand vom Brett ins Bett.

Das schien FinWest zu beflügeln: Kurz darauf folgte ein voller Punkt durch Felix Lanfermann an Brett fünf, dessen Widersacher Hugh Ditmas übersah, dass Lanfermann mit einem Schachgebot des Läufers eine Qualität gewann. Als Ditmas dann noch zwei Bauern verlor, schien seine Niederlage unabwendbar, er gab auf und FinWest lag in Führung.

Der Zwischenstand an den sechs verbliebenen Brettern deutete zunächst auf ein knappes Endergebnis hin. Ganz vorne verteidigte Christoph Duchhardt zäh einen Mehrbauern gegen Mikhail Tchetchelnitski, der BSGler erarbeitete sich dafür Initiative und einen bedrohlichen Königsangriff. Das Spiegelbild dazu entstand am Nebentisch: Dort hatte Viktor Gesswein gegen Leor Nadison einen Minusbauern und dafür etwas Initiative. Dagegen verfinsterte sich die Lage des FinWestlers Benjamin Kaufmann gegen Boris Tchetchelnitski zusehends. Felderschwächen und Einbruchspunkte am Damenflügel konnte Kaufmann nur durch Zugeständnisse am Königsflügel stopfen. Das konnte nicht gutgehen.

Das wiederum sollte aus finwestlicher Sicht an Brett vier kompensiert werden, wo Karsten Ohl gegen Andreas Calic mit positionellen Vorteilen aus der Eröffnung bekam. Den Vorteil zum Gewinn auszubauen, schien schwierig, aber nicht unmöglich. Und auch an den beiden unteren Brettern schienen Punkte für FinWest möglich: Mannschaftschef Uwe Körber hatte Druckspiel in der f-Linie gegen den König von Robert Klemm, ebenso wie Ingo Veit an Brett acht Darko Zuanovich gewinnversprechend in die Mangel nahm und dessen Remisangebot dankend ablehnte.

Doch dann verwandelte sich die knappe Führung von FinWest in eine schnell feststehende Niederlage mit Tendenz zum Debakel: Ohl entschied sich für seine Gewinnversuche für den falschen Flügel und ruinierte seine Stellung. Calic nutzte diese Fehleinschätzung unnachsichtig und hatte schnell den ganzen Punkt. Ähnliches Unglück bei Veit: Ein missratener Gewinnversuch, eine Kombination, die durch eine Fesselung widerlegt wurde, mit Figurenverlust bestraft wurde und weg war der Punkt. Mit einem ganzen Punkt hatte bei Gesswein längst niemand mehr gerechnet, aber ein halber schien mit etwas Glück nicht ausgeschlossen. Doch Nadison ließ nichts anbrennen und verwertete den Materialvorteil zum Gewinn. Dann versäumte Kaufmann eine chancenreiche Verteidigungsmöglichkeit und wurde von Tchetchelnitski senior im Kreuzfeuer von Dame und Läufer mattgesetzt.

Da war es nur ein schwacher Trost, dass erst Körber und dann Duchhardt noch etwas Ergebniskosmetik gelang. Körbers Angriff drang nicht durch, hinterließ aber auch keine Schwächen – also remis. Tchetchelnitski junior erhielt durch ein Figurenopfer dramatisch verschärften Angriff – aber Duchhardt gab den Materialvorsprung cool zurück und trug so dazu bei, dass die Niederlage den FinWestlern zwar weh tat, aber sie nicht zerschmetterte.

Tammo Stindt gewinnt die Kindervereinsmeisterschaft vorzeitig

Wenig Spannung bei der diesjährigen Kindervereinsmeisterschaft, die bereits zwei Runden vor Schluss entschieden ist. Verdienter Sieger wurde in diesem Jahr Tammo Stindt, der als einziger nicht nur alle Runden mitspielte, sondern sich auch noch souverän gegen seine stärksten Kontrahenten -Niklas Fröhlich und Umutcan Kaya- durchsetzte. Zwar fehlt noch eine Partie gegen Niklas, doch auch so ist sein 3-Punkte-Vorsprung nicht mehr aufzuholen. Die Einzelergebnisse folgen in Kürze.
An dieser Stelle aber schon einmal herzlichen Glückwunsch an Tammo.

1. Sieg für FinWest 2 und 4 – Remis für FinWest 1 und 3

In der 2. Runde konnte unsere 2. Mannschaft den ersten Sieg verbuchen. Zwar war der Start gegen die zweite Mannschaft des Delmenhorster SK mehr als bescheiden, nachdem Joachim Kropp bereits nach 90 Minuten ein Figurenopfer in die Königsstellung unterschätzt hatte und die Segel streichen musste. Da Harry Baumann und Thorsten Ahlers ihm folgte stand es zwischenzeitlich bereits 0:3. Doch dann konnten wir zeigen, dass wir uns zu wehren wussten. Zwar konnte Jan Klüver, der zwischenzeitlich zwei Bauern mehr hatte, nach einem Qualitätsverlust nur ein Remis erreichen, aber danach erzielten Werner Oswald, Ingo Veit, Wolfgang Jackwerth und mal wieder als letzter Thomas Pleuß noch ganze Punkte, sodass es am Ende 4,5:3,5 für uns stand.

Spannend ging es auch in der 3. FinWest-Mannschaft zu. Nachdem Ravi Stimatz als letzter erschien (15 Minuten vom Aufstehen bis zum Brett dürften allerdings Rekord sein!), musste er aber leider als erster wieder aufgeben. Es spielt sich halt besser, wenn man ausgeschlafen ist. Dafür konnte sein Nebenmann Jan Ricardo Kropp mit einem sehr schönen Angriff aber bereits nach 2 Stunden den Ausgleich wieder herstellen. Zwar ging der nächste Punkt wieder an DSK3 als Wilfried Volbert sich seinem Gegner beugen musste, doch dann gingen wir durch Siege von Edward Mantei und Geert Rosenow das erste Mal in Führung, bevor Frank Schindehütte am ersten Brett seine Partie verlor – 3,5:3,5! Nun ruhten alle Hoffnungen auf Christoph Redmann, der sich am zweiten Brett zäh verteidigte und am Ende das Remis sichern konnte.

Von tragischen und strahlenden Helden

Verbandsliga: FinWest I holt noch wüstem Kampf Punkt in Uelzen

Diesen Kampf wird keiner der Teilnehmer so schnell vergessen. Wahnsinn und Genie, Triumph und Tragödie, Glück und Pech wechselten sich im 10-Minuten-Takt ab beim 4:4 der SG FinWest I bei PSV Uelzen II in der zweiten Runde der Verbandsliga Nord Niedersachsen-Bremen. Und genau deshalb ging das Unentschieden letztlich in Ordnung, auch wenn es für FinWest ein unerwarteter Punktgewinn war, denn die Bremer konnten für die Fahrt nach Uelzen nur sieben Spieler aufbieten.

Waren die Mannschaften nach der DWZ-Performance ziemlich ausgeglichen, so übernahmen Karsten Ohl und Malte Hentrop in dem Drama die Rollen tragischen Helden. Ohl hatte als Schwarzer an Brett vier seinen jungen Gegner Jannik Rothenberg nach gerademal zehn Zügen völlig an die Wand gespielt. Aber statt die Ernte in Form zweier Mehrbauern und einer völlig zerstörten Bauernstruktur als vollen Punkt für die Bremer einzufahren, jagte er einem vermeintlichen Figurengewinn hinterher – und verwandelte in nur drei Zügen Stellung, Material und Stimmung in einen Trümmerhaufen. An Brett zwei kassierte kurz darauf Viktor Gesswein auf für ihn ungewohnte Weise eine Null, als er sich von seinem Gegner Jacob von Estorff ohne wirkliche Gegenwehr erst einen Bauern und dann die Stellung abnehmen ließ. Als dann noch ein zweiter Bauer abgeräumt wurde, hieß es 0:3 aus Bremer Sicht. Und es zeichnete sich die ganz große Katastrophe ab.

Denn Malte Hentrop wollte seine vorteilhafte Stellung an Brett acht gegen Ingo Bütow durch eine taktische Abwicklung in einen Sieg umsetzen – und verwechselte die vorausberechnete Zugreihenfolge. Das Ergebnis: eine Minusfigur gegen die Qualität, und genau dieser Turm sah auch noch aus wie eine lahme Ente. Alle Zuschauer setzten auf ein baldiges 0:4, nur Hentrop zeigte sich überzeugt, noch einen halben Punkt einzufahren.

Und plötzlich wechselte das Turnierglück auf die Seite von FinWest: Detlef Ryniecki siegte in einer Partie, mit der er selbst gar nicht zufrieden war. Denn seine Gegnerin an Brett sieben, Nina Rothenberg, übersah einen Figurenverlust durch ein Läuferschach. Schon stand es nur noch 1:3. Dann zeigte Uwe Körber ein Brett weiter oben gegen Thorsten Rosseburg mit lehrbuchhafter Präzision , wie man einen Mehrbauern bei gleichfarbigen Läufern partieentscheidend einsetzt: Man tanzt mit dem König und gewinnt die entscheidenden Tempi. Also 2:3.

Aber es kam für die Bremer noch besser: Felix Lanfermann erspielte sich in einer scharfen Angriffspartie an Brett fünf gegen Yannek Nyenhuis einen Qualitätsvorteil, doch die Stellung war verwickelt und vermint. Aber Lanfermann umschiffte alle Untiefen, eroberte mit einer netten kleinen Kombination eine Figur, und es stand 3:3 unentschieden.

Doch viel mehr als die goldene Ananas schien das für FinWest nicht zu bringen. Denn Verbandsliga-Debütant Benjamin Kaufmann war an Brett drei gegen Jörg-Artur Cohrs schon früh positionell in Nachteil geraten. Cohrs räumte einen Bauern nach dem anderen ab. Und wie sollte so eine Partie mit drei Minusbauern (davon ein Freibauer) denn schon enden? Die überraschende Antwort: Unklar! Denn nach einem suboptimalen Turmtausch war ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern entstanden. Und die Mehrbauern schienen auf ihren Feldern festgenagelt. Die Analyse ergab allerdings, dass Cohrs durch das Opfern eines Bauern einen zweiten Freibauern erhalten hätte. Aber diese Gewinnchance erkannte der Uelzener nicht. Zum Entsetzen seines Mannschaftsführers Joachim List willigte er stattdessen ins Remis ein.

Den zweiten Elfer verschossen die Gastgeber ganz unten auf ähnliche Weise. Dort erkannte Bütow nicht, dass er den sich verzweifelt wehrenden Hentrop ebenfalls durch ein Bauernopfer abschießen konnte. Der Bremer hätte dadurch am Königsflügel einen vom Turm unterstützen Freibauern erhalten. Doch bis zur Damenumwandlung hätten Cohr Läufer alle Bauern gegenüber abräumen können. Dann hätte sich einer der Läufer für Hentrops Fast-schon-Dame geopfert und am Damenflügel hätten die Uelzener Freibauern obsiegt. Aber dazu habe ihm der Mut gefehlt, bekannte Cohrs nach der Partie. Und Hentrop wurde so vom tragischen zum strahlenden Helden des Tages. Mit dem Remis zum 4:4 könnte er nämlich den Grundstein zum Klassenerhalt für FinWest gelegt haben. Doch noch ist der Weg dahin lang und steinig.

Schwieriger Start für FinWest 2 und 3 in die neue Mannschaftssaison

In der ersten Runde der diesjährigen Mannschaftsmeisterschaft mussten wir erfahren, dass die DWZ-Zahlen leider oft doch korrekt sind. Auch wenn wir mit einer neuen Spielgemeinschaft der Findorffer Schachfreunde und dem Schachklub Bremen-West gestartet waren, waren uns die Schachfreunde des Bremer Ostens doch überlegen. In der Stadtliga hatte die Ostler im Durchschnitt 200 DWZ-Punkte mehr zu bieten, was sich aber erst mit zunehmender Zeit bemerkbar machte. So musste sich Harry Baumann als erster trotz zwischenzeitlich besserer Stellung am ersten Brett geschlagen gegeben. Claas Redmann hatte bereits in der Eröffnung Probleme mit dem starken Nachwuchsspieler Timo Block und auch Joachim Kropp gegen Kai-Uve Wittfoth und Wolfgang Jackwerth gegen Horst Genath mussten sich am Ende der Spielstärke ihrer Gegner beugen. Erfreulich war dagegen der Sieg von Thorsten Ahlers zum zwischenzeitlich 1,5:2,5, dem immerhin noch drei Remisen von Detlef Ryniecki, Jan Klüver und als letzten Spieler Thomas Pleuß gegen Arnd Hochhuth folgten. Immerhin konnten wir uns damit trösten, dass alle Partien erst nach längerem Kampf entschieden wurden.

FinWest2 v.l.vorn: Detlef Ryniecki, Jan Klüver, Thorsten Ahlers, Class Redmann, Wolfgang Jackwerth
v. l. hinten: Thomas Pleuß, Harry Baumann, Joachim Kropp

Auch die 3. Mannschaft leistete lange Zeit erbitterten Widerstand. Nach zwei Unentschieden von Wilfried Volbert und Horst Grün und einer Niederlage von Jan-Ricardo Kropp, dessen Partie lange auf remis stand, konnte Werner Oswald sogar zum zwischenzeitlichen 2:2 ausgleichen. Erst als Karl-Heinz Luck am 8. Brett eine Gewinnstellung mit zwei Mehrbauern nach einem Damenverlust aufgeben musste, wendete sich das Blatt gegen uns und auch Frank Schindehütte, Ewald Mantei und Geert Rosenow mussten ihre Partien am Ende verloren geben. Die 3. Mannschaft von links: Jan Ricardo Kropp, Geert Rosenow, Ewald Mantei, Frank Schindehütte, Werner Oswald, Karl-Heinz Luck, Wilfried Volbert, Horst Grün

Kinder-Vereinsmeisterschaft 2018 geht in die Rückrunde

Liebe Schachfreunde!

Hier kommen die Termine für das nächste Halbjahr:

Do. 13.9.2018 Schülerturnier für Schüler der umliegendenen Schulen!!!
Informationen bei Joachim Kropp unter 0421-8982084 oder joachim.kropp@t-online.de

Vereinsmeisterschaft
Do. 05.09.2018 5. Runde Vereinsmeisterschaft (nur Meisterklasse)
Do. 25.10.2018  6. Runde Vereinsmeisterschaft
Do. 22.11.2018  7. Runde Vereinsmeisterschaft
Do. 13.12.2018  8. Runde Vereinsmeisterschaft
Do. 17.01.2019  9. Runde Vereinsmeisterschaft

Kindervereinsmeisterschaft
Do. 27.09.2018  2. Rückrunde Kinder-VM
Do. 27.09.2018  3. Rückrunde Kinder-VM
Do. 27.09.2018  4. Rückrunde Kinder-VM
Do. 27.09.2018  5. Rückrunde Kinder-VM

Thomas Müller gewinnt das 2. Gerold-Menze-Gedächnisturnier

Am 23.6.2018 trafen sich zum zweiten Mal 25 Schachspieler zu unserem Gedächnisturnier. Damit konnten wir auch dieses Mal die Teilnehmerzahl nicht wie erhofft steigern. Entweder schreckt der enge Termin vor den Ferien einige ab oder es kam uns dieses Mal die Fußballweltmeisterschaft dazwischen. Auf alle Fälle waren dadurch die Turnierbedingung (Platz!) wieder sehr angenehm und das ganze Turnier sehr entspannt und ohne Protestfälle. Am Ende setzte sich Thomas Müller von den SF Lilienthal vor Marco Jostes (SF Findorff) durch. Aber immerhin ging der Ratingpreis für DWZ bis 1850 dieses Mal an einen Westler, an Reiner Guse.

Noch erfolgreicher waren wir in der zum ersten Mal eingerichteten B-Gruppe für Spieler mit einer DWZ unter 1300. Nach sehr spannendem Verlauf setzte sich am Ende Niklas Fröhlich vor Tammo Stindt durch, der in der 5. Runde den bis dahin führenden Karl-Heinz Schubert besiegen konnte und der sich am Ende mit dem 4. Platz begnügen musste. Mit Umutcan Kaya auf Platz 5 und Dennis Fröhlich (Platz 6) konnten sich unsere Spieler fünf der ersten sechs Plätze sichern, unterbrochen nur durch Justus Lumma (OT Bremen) auf Platz 3.

SK Bremen-West erreicht 2. Platz beim Weyher Schülerturnier

Auch in diesem Jahr konnten wir wieder mit einer Jugendmannschaft am 21. Weyher Schülerturnier für Vierermannschaften teilnehmen. Mit den Spielern Niklas Fröhlich, Rida Boussitou, Umutcan Kaya und Ramji Stimatz konnte uns am Ende nur der Delmenhorster SK überflügeln. Das herausragenste Ergebnis erreichte dieses Mal Umutcan mit 7 Punkten aus 7 Partien. Aber auch Niklas (3,5/7), Rida (5/7) und Ramji (5/7) konnten mit ihren Resultaten sehr zufrieden sein.

Schülerturnier SK Bremen-West

Am 13.9.2018 fand nach langer Pause wieder ein Schülerturnier in unseren Räumen im Bürgerhaus Oslebshausen statt. Leider war der Zuspruch noch nicht ganz so groß wie erhofft. Lediglich die Grundschule am Pulverberg und die St. Johannis-Schule (und damit bis vor kurzem vor dem Schulwechsel die St. Marien-Schule) konnten mehrere Teilnehmer stellen. Für die Teilnehmer wurde es dann aber ein durchweg sehr schönes Turnier, auch weil sich unsere beiden besten U-10-Spieler (Niklas Fröhlich und Tammo Stindt) bereit erklärt hatten, nur außer Konkurrenz zu starten, damit die anderen auch eine Chance zum Gewinn der Pokale hatten. Ein sehr sportliches Verhalten, das großes Lob verdient!

So muss man die Tabelle unten erst ab Platz 3 lesen. Am Ende konnte sich Tom Zefi De Tapia von der St. Johannis-Schule durchsetzen, der in der 4. Runde Ben Simon Eggers schlagen konnte. Sieger in der Gruppe der U10 wurde am Ende etwas überraschend Alan Hossen (Pulverberg), der aber in der letzten Runde Niklas Fröhlich so lange Paroli bot, dass er sich schon deshalb den Pokal verdient hatte. Für alle gab es neben einer Urkunde auch noch schöne Sachpreise, sodass hoffentlich alle zufrieden nach Hause zurückkehren konnten.