Unser Warten hat endlich ein Ende. Ab dem nächsten Donnerstag (10.6.21) findet wieder unser Spieltag im Bürgerhaus Oslebshausen, Am Nonnenberg 40, statt. Die Kinder und Jugendliche spielen von 16-18 Uhr, alle anderen (und natürlich die Kinder, die noch nicht genug haben) können sich ab 19 Uhr ans Brett setzen, an den ersten beiden Abenden allerdings nur bis 21 Uhr, dann sehen wir weiter.
Wir würden uns freuen, wenn ihr gleich zu Beginn wieder möglichst zahlreich kommt. Auch Gäste sind wieder willkommen.
Es wird sicherlich keine wirkliche Überraschung sein, aber leider können wir in diesem Jahr unseren Spielbetrieb nicht mehr aufnehmen. Hoffentlich wird es im neuen Jahr bald wieder besser.
Wir wünschen schon mal jetzt allen Schachfreunden ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr! Bleibt gesund!
Kurz vor der nächsten Schließung unseres Spielbetriebs (ab Montag zunächst für November) trafen sich unsere Schachfreunde noch einmal zur 2. Runde der Vereinsmeisterschaft. Dabei entwickelt sich Karl-Heinz Schubert zur Überraschung des Turniers. Nachdem er in der ersten Runde schon Frank Nackenhorst -der immerhin fast 500 DWZ-Punkte mehr hat- ein Remis abtrotzte, gelang ihm in der zweiten Runde sogar ein Sieg gegen den 450-Punkte stärkeren Manfred Wardenberg. Auch die anderen Partien verliefen wieder spannend. Frank Nackenhorst musste sich erst am Ende trotz zwischenzeitlichem Springer-Läufer gegen Turm und Bauer gegen Ingo Veit geschlagen geben. Auch unser Nachwuchs verschenkte nichts. Am Ende konnte Tammo Stindt gegen Umutcan Kaya trotz eines Minusbauern im Turmendspiel die Partie remis halten. In der Partie Wolfgang Jackwerth gegen Joachim Kropp bot zunächst letzterer remis an, nachdem er in einem Damen-Turm-ungleiche Läufer-Endspiel einen Bauern eingestellt hatte, dass jedoch von Jackwerth abgelehnt wurde. Fünf Züge später kam dann das Remis von Weiß, dass Schwarz aber zur allgemeinen Überraschung trotz des Minusbauern ablehnte, weil die Damen vom Brett waren und der weiße König und Läufer unbeweglich auch g1 und f1 festgesetzt waren. Und tatsächlich konnte Kropp nach über 70 Zügen den Gewinn verbuchen – mit nur noch 88 Sekunden auf der Uhr. Dagegen erwies sich Reiner Guse noch als eine Nummer zu groß für unseren Neuzugang Bernd Bremermann, für den es aber in erster Linie auch darum geht, Erfahrungen zu sammeln.
Ziel des vorliegenden Konzeptes ist es, die Vereinstätigkeit des SK
Bremen-West im Bürgerhaus Oslebshausen auch unter den Bedingungen der
Corona-Pandemie wieder möglich zu machen.
Zugleich soll selbstverständlich die Gesundheit aller Spielerinnen und
Spieler bestmöglich geschützt werden.
Für dieses Konzept gelten die
Verordnung des Bundeslandes Bremen zum Schutz vor
Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, das
Hygiene-Konzept des Landesschachbundes Bremen e. V. für
den Wettkampfbetrieb im Schach und das
Hygieneschutzkonzept für die mögliche Aufnahme der
Aufnahme der Beziehungs-und Quartiersarbeit im Bürgerhaus Oslebshausen e.V.
in ihren jeweils aktuellen Fassungen im Sinne höherwertigen Rechtes.
Für dieses Hygienekonzept gelten zunächst einmal die
Hygieneregeln des Bürgerhauses Oslebshausen. Dazu gehören:
Jeder Gast betritt einzeln den Zwischenraum im
Eingangsbereich des Bürgerhauses und desinfiziert seine Hände.
Es dürfen nur
Personen teilnehmen
• die aktuell beziehungsweise in den letzten Tagen keine Symptome einer
SARS-CoV-2-Infektion (Husten, Halsweh, Fieber/erhöhte Temperatur ab 38° C,
Geruchs- oder Geschmacksstörungen, allgemeines Krankheitsgefühl) aufweisen,
• die keinen Kontakt mit einem bestätigten Infektionsfall von SARS-CoV-2 in den
letzten 14 Tagen hatten,
• bei denen kein Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion in den letzten 14 Tagen
vorliegt,
• die sich nicht in einer verordneten Quarantäne befinden.
Jeder, der am Spieltag die Räume betritt, muss sich in
eine Liste eintragen und Name, Adresse und Telefonnummer angeben. Die Liste
muss so verwahrt werden, dass Unbefugte keinen Zugang zu ihr haben und muss 3
Wochen aufbewahrt werden.
Im Bürgerhaus ist bei allen Laufwegen ein
Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Im Sitzen kann dieser abgenommen werden.
Nach Betreten der Spielräume sollen diese nur noch für
Gänge auf die Toiletten verlassen werden. Die Wege sind markiert.
Betreten wird das Bürgerhaus nur über den Haupteingang,
verlassen nur über den seitlichen Hintereingang (Einbahnstraßenregelung – siehe
Markierungen vor Ort).
Darüber hinaus gelten für den Schachklub die folgenden weiteren Regeln:
Das Kindertraining wird um eine Stunde vorverlegt und findet
von 16-18 Uhr statt. Anschließend wird der Raum verlassen und gelüftet. Ab 19
Uhr beginnt der Schachabend für alle Mitglieder. Mindestens einmal pro Stunde
wird der Raum für 10 Minuten (Stoßlüften) gelüftet. Zu bevorzugen ist eine
Dauerlüftung, insofern das Wetter dies zulässt.
Der Abstand zwischen zwei Schachbrettern beträgt
mindestens 1,5m.
Am Brett wird der Abstand zwischen zwei Spielern
dadurch sichergestellt, dass sich zwischen ihnen zwei querstehende Tische
befinden, auf denen das Brett steht. Außerdem wird zwischen den Spielern ein
Plexiglasschutz aufgestellt, der aber genügend Platz lässt, um die Figuren auch
in der gegnerischen Hälfte zu ziehen. Zusätzlich auch während der Partie einen
Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wird
empfohlen, ist aber keine Vorgabe. Ein Wechsel der Spielpartners im Lauf des
Abends ist möglich, dabei ist aber mindestens eine Händedesinfektion/-reinigung
vorzunehmen. Falls möglich, wird empfohlen, für eine neue Paarung einen neuen
Figurensatz zu verwenden.
Im Gruppenraum
3/4 dürfen sich maximal 16 Personen, im Gruppenraum 1 (der nur für
Mannschaftskämpfe sonntags genutzt wird) maximal 8 Personen aufhalten.
Mindestens zu
Beginn des Spielbetriebes und beim
Wechsel der Raumbelegung werden die Tische, Bretter und Figuren gereinigt.
Während des
Trainings und bei Mannschaftskämpfen gibt es keine Möglichkeit, Getränke im
Bürgerhaus zu kaufen. Jeder Spieler bringt sich seine eigenen Getränke mit.
Essen darf nur außerhalb des Bürgerhauses verzehrt werden.
Für den Wettkampfbetrieb gelten
darüber hinaus die Hygieneregeln des Landesschachbundes Bremen. Dies betrifft
Mannschaftskämpfe und Vereinsturniere, insofern sie DWZ-ausgewertet werden.
Dazu gehören:
Alle körperlichen Kontakte sollten vermieden werden.
Insbesondere auf das übliche Händegeben vor und nach der Schachpartie muss
zwingend verzichtet werden. Der Landesschachbund Bremen empfiehlt, dass
zusätzlich die Spieler unmittelbar vor Partiebeginn erneut die Hände
desinfizieren sollten.
Auch in den Pausen, im Flur, auf den Toiletten und im
Freien soll ein Abstand von 1,5 Metern – wo immer möglich – eingehalten werden.
Zuschauer bei den Wettkämpfen sind grundsätzlich in den
Spiellokalen nicht zugelassen. Ausnahmen bedürfen einer Ausnahmegenehmigung des
ausrichtenden Vereins.
Es wird empfohlen, dass die Teilnehmer an dem Wettkampf
nach dem Ende ihrer Partie das Spiellokal zügig verlassen. Auf die Analyse
einer Partie nach ihrer Beendigung sollte verzichtet werden.
Personen, welche die Erhebung ihrer Kontaktdaten
verweigern, dürfen das Spiellokal nicht betreten bzw. werden des Spiellokals
verwiesen.
Im Prinzip gibt
es keine Corona-bedingte Regeländerungen bezüglich Mobiltelefone und anderer
elektronischen Geräte. Ausnahmsweise dürfen Spieler im Augenblick mit
Zustimmung der jeweiligen Mannschaftsführer in ihrer Funktion als
Schiedsrichter auch ein eingeschaltetes Mobiltelefon mit der offiziellen
Corona-Warn-App des Robert Koch-Instituts mit in das Spiellokal mitbringen.
Diese Telefone müssen absolut stumm geschaltet werden, sollte es klingeln oder
Geräusche machen, ist die Partie verloren. Die jeweiligen Mannschaftsführer in
ihrer Funktion als Schiedsrichter entscheiden anhand der lokalen Gegebenheiten,
wo und wie diese Mobiltelefone gegebenenfalls deponiert werden müssen.
Der Veranstalter/Ausrichter, gegebenenfalls die
Mannschaftsführer beider Vereine sowie die Schiedsrichter sind dazu
aufgefordert, auf die Regeleinhaltung gemeinsam – im Sinne des Sports – zu
achten und hinzuweisen.
Der Ausrichter/Heimverein muss die jeweiligen Gastvereine
bei Mannschaftsspielen immer rechtzeitig und verständlich über sein
Vereins-Hygiene-Konzept, Zutritts- und Teilnahmeverbote, Abstandsregelungen und
Hygienevorgaben sowie gründliches Händewaschen in den Sanitäranlagen
informieren.
Gültigkeit:
Dieses Konzept ist gültig ab dem 01.09.2020 und wird
durch den Vorstand des SK Bremen-West e.V.fortlaufend den sich verändernden
Vorgaben angepasst. Sollten sich die Vorgaben des Bundeslandes Bremen, des
Landesschachbundes Bremen oder des Bürgerhauses Oslebshausen ändern, so gelten
diese Veränderungen auch dann für den Spielbetrieb im Bürgerhaus, wenn sie noch
nicht in dieses Konzept eingearbeitet wurden.
Mit einem halben Jahr Verzögerung konnte am 1. Oktober 2020 endlich unsere diesjährige Vereinsmeisterschaft starten. Da durch die Pandemie etliche Schachfreunde aber noch nicht wieder an den Start gehen wollten, haben wir in diesem Jahr unseren Modus geändert. Dieses Mal wird nicht in zwei, sondern nur in einer Gruppe nach dem Modus unserer Basisklasse (= Offene Vereinsmeisterschaft) gespielt, d.h. die Auslosung findet erst am Abend mit den jeweils Anwesenden statt. Gespielt wird mit maximal 90 Minuten pro Spieler. Dieser Modus bietet Kurzentschlossenen die Möglichkeit, auch zu einem späteren Zeitpunkt ins Turnier einzusteigen!
Immerhin zehn Schachfreunde hatten sich zum Start
eingefunden, wobei Turnierleiter Mariusz Schröder traditionsgemäß eigentlich
nicht mitspielt. Da wir mit Bernd Bremermann aber einen Gast hatten, der das
Turnierschach gerade erst wieder aufnehmen möchte, fand er sich bereit, eine Turnierpartie
außer Konkurrenz zu spielen. Auch wenn sich Mariusz in dieser Partie durchsetzen
konnte, zeigte Bernd, dass er etwas vom Schach versteht und konnte anschließend
auch einen Sieg erzielen.
Die übrigen vier Partien entwickelten sich allesamt sehr spannend, obwohl in der ersten Runde immer die obere DWZ-Hälfte gegen die untere spielen musste. Größte Überraschung war sicherlich das Remis von Karl-Heinz Schubert, der bereits zwei Leichtfiguren und Bauern weniger hatte, durch ein Turmopfer aber ein Remis gegen Frank Nackenhorst erzwingen konnte. Aber auch Rida Boussitou (gegen Wolfgang Jackwerth) und Etienne Sadek (gegen Joachim Kropp) machten es ihren Gegner ausgesprochen schwer und mussten sich erst im Endspiel geschlagen geben. Die zweite Überraschung brachte dann die längste Partie des Abends, in der Manfred Wardenberg unserem Vereinsmeister Ingo Veit ein Remis abtrotzen konnte. Der Verlauf der ersten Runde zeigte deutlich, dass es für die DWZ-stärkeren gar nicht so einfach ist, ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. So lassen die nächsten Runden auf weitere spannende Partien hoffen.
Am Do., dem
29.10.2020 findet um 19 Uhr die zweite Runde dieses Turniers statt! Die
nachfolgenden Runden werden ebenfalls an den für die Basisklasse angesetzten
Terminen gespielt!
Am 3.9.2020 konnten wir endlich unseren Spielbetrieb wieder aufnehmen, nachdem wir endlich Hygieneauflagen erfüllen mussten. Besonders auffällig sind die Plexiglaswände und der verbreiterte Abstand zwischen den Spielern. Aber das hielt unsere Kinder nicht davon ab, sich gleich wieder begeistert ans Brett zu setzen. Und dieses Mal hatte jeder auch ein eigenes Brett, auf dem er die Züge des Gegners mit ausführen musste. Diese Anordnung führte auch gleich dazu, dass alle Partien nicht so hektisch gespielt wurden – Ziel erreicht!
Schwerer tun sich die Erwachsenen mit der Rückkehr. Nach der Ankündigung einiger Schachfreunde, noch etwas zu pausieren, war der Zuspruch ab 19 Uhr deutlich geringer. Da wir aber hoffen, dass sich das in den nächsten Wochen sukzessive steigern wird, bitten wir alle schon einen wichtigen Termin vorzumerken: Am 1. Oktober soll unsere diesjährige Vereinsmeisterschaft beginnen. Dieses Mal spielen wir jedoch nur eine Gruppe nach dem System unserer Offenen Meisterschaft (Basisklasse), damit wir genügend Spieler haben. Wer das System nicht kennt: Wir spielen Schweizer System, aber nur mit den Anwesenden. Wer zu einer Runde verhindert ist, kann aber in der nächsten Runde wieder normal einsteigen. Das kann ja auch sehr interessant werden!
Im Vordergrund Jacow Bremermann und Tarik YilmazIm Vordergrund Nils Schnitzler und Julian Wachendorf
Aufgrund der Coronakrise beginnt unsere Vereinsmeisterschaft frühstens am Do. 14.5.2020. Inwieweit die Spielabende früher beginnen wird ebenso wie die Termine der letzten beiden bzw. drei Mannschaftskämpfe noch extra bekannt gegeben. Wir wünschen allen Schachfreunden gute Gesundheit und das sie die Zeit gut überstehen!
Aufgrund der Coronakrise ist das Bürgerhaus Oslebshausen mindestens bis zum 15.4.2020 geschlossen. Unsere Spielabende müssen deshalb entfallen. Die erste Runde unserer neuen Vereinsmeisterschaft wurde zunächst auf den 16.4.2020 verlegt – sofern nicht noch eine längere Schließung erfolgt. Bitte informiert euch auf unserer Homepage!
Die Reihe der positiven Überraschungen reißt nicht ab. Als
klarer Außenseiter nach Varrel gereist, kehrten FinWest 2 mit einem erneuten
Punktgewinn zurück. Zwar erwischte Varrel den besseren Start und konnte sogar
nach Siegen gegen Harry Baumann, Sören Behrens und Joscha Neutzner mit 3:0 in
Führung gehen, aber selbst dieser Zwischenstand sprach eigentlich nur für
unsere tolle Mannschaftsmoral. So war Harry Baumann extra angereist, obwohl er
schon bald zur Arbeit musste. Doch er wollte die Mannschaft unterstützen und
verhindern, dass alle ein Brett höher spielen müssten. Ihm gebührt ebenso der
Dank wie Joscha Neutzner, der am Freitag noch seinen Ausfall wegen einer
Erkältung angekündigt hatte und nun plötzlich doch am Brett auftauchte.
Als wir nach etwa 3 Stunden die Stellungen abschätzten,
konnten wir trotz des 0:3-Rückstandes durchaus optimistisch sein. Wolfgang
Jackwerth und Thomas Pleuß hatten jeweils zwei Mehrbauern, Jan Klüver eine
Qualität mehr, Joachim Kropp zumindest eine recht gute Stellung und Frank
Nackenhorst trotz zweier Minusbauern gute Chancen für ein Remis. Und
tatsächlich konnten Jackwerth, Pleuß und Klüver ihre Partie bald darauf
gewinnen und zum 3:3 ausgleichen. Leider berechnete Kropp einen Abtausch falsch und musste durch eine Springergabel
seinen Läufer für zwei Bauern geben. Nach 4 ½ Stunden ging Varrel deshalb
erneut in Führung. In der entscheidenden Partie hatte Nackenhorst seinen Bauern
zurückerobert, das Endspiel mit Turm, jeweils vier Bauern und ungleichen
Läufern schien mir aber wahrscheinlich remis oder im schlimmsten Fall eher für
Bergmann besser zu sein. Doch meinen Rat als Mannschaftsführer remis zu machen
lehnte Frank ganz entschieden aber – und er behielt tatsächlich Recht. Nach
über fünf Stunden musste sich sein Gegner geschlagen geben. Ein toller Erfolg!
Gez. Joachim Kropp
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