Liebe Schachfreunde!
Wegen der Coronakrise bleibt das Bürgerhaus mindestens noch bis zum 4.5. geschlossen. Möglicherweise wird die Schließung auch noch weiter fortgesetzt.
Bürgerhaus Oslebshausen – Am Nonnenberg 40 – 28239 Bremen
Liebe Schachfreunde!
Wegen der Coronakrise bleibt das Bürgerhaus mindestens noch bis zum 4.5. geschlossen. Möglicherweise wird die Schließung auch noch weiter fortgesetzt.
Liebe Schachfreunde!
Aufgrund der Coronakrise beginnt unsere Vereinsmeisterschaft frühstens am Do. 14.5.2020. Inwieweit die Spielabende früher beginnen wird ebenso wie die Termine der letzten beiden bzw. drei Mannschaftskämpfe noch extra bekannt gegeben. Wir wünschen allen Schachfreunden gute Gesundheit und das sie die Zeit gut überstehen!
Liebe Schachfreunde!
Aufgrund der Coronakrise ist das Bürgerhaus Oslebshausen mindestens bis zum 15.4.2020 geschlossen. Unsere Spielabende müssen deshalb entfallen. Die erste Runde unserer neuen Vereinsmeisterschaft wurde zunächst auf den 16.4.2020 verlegt – sofern nicht noch eine längere Schließung erfolgt. Bitte informiert euch auf unserer Homepage!
Gez. Joachim Kropp
Die Reihe der positiven Überraschungen reißt nicht ab. Als klarer Außenseiter nach Varrel gereist, kehrten FinWest 2 mit einem erneuten Punktgewinn zurück. Zwar erwischte Varrel den besseren Start und konnte sogar nach Siegen gegen Harry Baumann, Sören Behrens und Joscha Neutzner mit 3:0 in Führung gehen, aber selbst dieser Zwischenstand sprach eigentlich nur für unsere tolle Mannschaftsmoral. So war Harry Baumann extra angereist, obwohl er schon bald zur Arbeit musste. Doch er wollte die Mannschaft unterstützen und verhindern, dass alle ein Brett höher spielen müssten. Ihm gebührt ebenso der Dank wie Joscha Neutzner, der am Freitag noch seinen Ausfall wegen einer Erkältung angekündigt hatte und nun plötzlich doch am Brett auftauchte.
Als wir nach etwa 3 Stunden die Stellungen abschätzten, konnten wir trotz des 0:3-Rückstandes durchaus optimistisch sein. Wolfgang Jackwerth und Thomas Pleuß hatten jeweils zwei Mehrbauern, Jan Klüver eine Qualität mehr, Joachim Kropp zumindest eine recht gute Stellung und Frank Nackenhorst trotz zweier Minusbauern gute Chancen für ein Remis. Und tatsächlich konnten Jackwerth, Pleuß und Klüver ihre Partie bald darauf gewinnen und zum 3:3 ausgleichen. Leider berechnete Kropp einen Abtausch falsch und musste durch eine Springergabel seinen Läufer für zwei Bauern geben. Nach 4 ½ Stunden ging Varrel deshalb erneut in Führung. In der entscheidenden Partie hatte Nackenhorst seinen Bauern zurückerobert, das Endspiel mit Turm, jeweils vier Bauern und ungleichen Läufern schien mir aber wahrscheinlich remis oder im schlimmsten Fall eher für Bergmann besser zu sein. Doch meinen Rat als Mannschaftsführer remis zu machen lehnte Frank ganz entschieden aber – und er behielt tatsächlich Recht. Nach über fünf Stunden musste sich sein Gegner geschlagen geben. Ein toller Erfolg!
Gez. Joachim Kropp
Nachdem wir gleich in den ersten beiden Runden die beiden übermächtigen Mannschaften von Kirchweyhe 2 und Lilienthal- Horn-Wilstedt- (LHW) –die auch lockerer zwei Klassen höher spielen könnten- zu Gast hatten und wir in der 3. Runde spielfrei waren, begann die Meisterschaft für uns eigentlich erst richtig im Dezember. Mit der Bremer SG 3 empfingen wir einen alten Bekannten, mit dem wir uns schon viele spannende Kämpfe geliefert hatten. Im Vorfeld sah es eigentlich nicht so gut aus, weil wir mit Malte Hentrop bereits den ersten Spieler hatten, der sich in der ersten festgespielt hatte. Doch auch die BSG musste Spieler nach oben abgeben und war deshalb noch genervter.
Der Start lief dann auch nicht wie gewünscht für uns, weil Harry Baumann in seiner eigenen Eröffnung gleich in eine unerwartete Variante gezogen wurde uns bereits nach 45 Minuten seinem Gegner Manfred Krause gratulieren konnte. Joachim Kropp am zweiten Brett fühlte sich zu diesem Zeitpunkt auch ziemlich unwohl, weil sein Partner Manfred Breutigam die Eröffnung auch sehr eigenwillig behandelte und schon nach sieben Zügen 3-4 verschiedene Opfermöglichkeiten hatte. Doch nach reiflicher Überlegung – da waren schon 45 Minuten für ihn vergangen!- entschied er sich für eine ruhigere Fortsetzung, nur um dann im 10. Zug zu übersehen, dass sein Läufer gar kein Fluchtfeld mehr besaß. Das sah schon mal gut für uns aus.
In der Folgezeit hagelte es dann Remise von Frank Nackenhorst, Sören Behrens und Joscha Neutzner. Sogar Thomas Pleuß, bekannt für seine langen Kämpfe bis zur letzten Gewinnmöglichkeit, musste schon nach 2½ Stunden in das Remis einwilligen und auch Jan Klüver schloss sich am 8. Brett nach 3½ Stunden dieser Serie an. Gott sei Dank konnte aber Joachim Kropp seine Partie sicher gewinnen, sodass es nach 4 Stunden 3,5:3,5 stand.
Wer nun glaubte, dass der Kampf nun bald beendet sein würde, hatte sich allerdings getäuscht. Am 5. Brett konnte sich Wolfgang Jackwerth zwar langsam eine Gewinnstellung erarbeiten, doch sein Gegner Thomas Gebur kämpfte verbissen und versuchte seinen Gegner immer wieder in Pattfallen zu ziehen. Doch Wolfgang Jackwerth ließ sich zu keinem Fehler hinreißen, behielt die Ruhe und die Übersicht und gewann schließlich nach 5 Stunden und 40 Minuten die Partie – da hatte Gebur gerade noch eine Minute auf der Uhr.
Mit diesem
Sieg wahren wir unsere Chancen auf den Klassenerhalt in dieser wahrscheinlich
am stärksten besetzten Stadtliga der letzten 40 Jahre.
gez. Joachim Kropp
Der Tag ging für Marianne und mich richtig angenehm los. Wir mussten ja in Bremen keine Spieler mehr einsammeln und konnten uns die „Rundreise“ ersparen. Also starteten wir erst um 8:00 Uhr statt wie sonst üblich um 7:00 Uhr. Die Fahrt war ganz entspannt und gemütlich. Es gab keine Lastwagen und keinen Stau auf der Autobahn und so haben wir uns auf der rechten Spur einsortiert und waren pünktlich um 9:45 am Spielort. Erfreut haben wir am Eingang das Schild „Geschlossene Gesellschaft“ zur Kenntnis genommen. Es war somit nicht mit Störungen wie im vergangenen Jahr zu rechnen.
Um 10:00 waren die Leherheider vollständig, wir aber nur mit Brett 5 und 6 vertreten. Nach 5min Wartezeit wollte Raik endlich beginnen und ich habe unsere Mannschaft dann in den Spielbericht eingetragen. Er war schon beim Vorlesen der Paarungen, als wir durch das Fenster den Rest unserer Mannschaft ankommen sahen. Also abbrechen und noch mal von vorne.
Ich habe sehr schnell gemerkt, dass ich an diesem Tag keine Chance gegen Holger Nemeyer hatte. Gefühlt war jeder Zug von ihm besser als meine Antwort. Schließlich war ich so eingekesselt, dass ich nach seinem 30. Zug aufgegeben habe. Nach meinem Spiel kommt für mich ja immer die lockere Phase, in der ich mir in Ruhe die anderen Spiele anschauen kann. Mariannes Spiel gegen Christian Heuer konnte ich leider nicht mehr sehen, denn sie stand fast gleichzeitig mit mir auf und hatte ebenfalls verloren.
So waren noch vier Partien für mich zum Genießen. Mein erster Eindruck war, dass Werner gegen Leon Klimanov deutlich im Vorteil war, Dennis schien gegen Alexander Wildt etwas im Nachteil. Helmut gegen Elmar Fritzsche und Ricarda gegen Raik Döhler konnte ich nicht beurteilen. Die spielen ja auch oberhalb meines Zuständigkeitsbereiches.
Nach diesem ersten Rundgang hab ich mir meine mitgebrachten Brote genommen und bin nach draußen zum zweiten Frühstück. Mütze und Regenschirm hatte ich ja dabei.
Danach wurde es bei Werner so interessant, dass ich die anderen Spiele nicht mehr mitbekommen hatte.
Für Werner drohte Grundreihenmatt in zwei Zügen. Allerdings war er am Zug und konnte mit Figurengewinn und gleichzeitigem Schachgebot den gegnerischen König so zwischen seine Bauern und Figuren treiben, dass der am Ende zwangsläufig ins Schach Matt laufen müsste. Das hat er auch ganz konsequent durchgezogen bis auf den einen Zug. Da stand ein Bauer so frei, dass Werner nicht widerstehen konnte den zwischendurch mal eben zu schlagen. Darauf folgte dann das o.g. Grundreihenmatt.
In der Zwischenzeit hatten auch Dennis und Helmut ihre Partien verloren. Ricarda rettete uns dann das Ehrentor.
Anschließend wollten Marianne und ich noch durch den Fischereihafen spazieren und in einem Fischrestaurant etwas essen oder auch nur ein Fischbrötchen auf die Hand, haben aber aufgrund des Regens darauf verzichtet.
Die Kinder-Vereinsmeisterschaft wurde dieses Jahr in sechs Vorrunden nach dem Schweizer System ausgespielt. Danach hatten sich die ersten beiden –Niklas Fröhlich und Vorjahresmeister Tammo Stindt- für die Endrunde A qualifiziert mit jeweils 5,5:0,5 sehr souverän vom Verfolgerfeld abgesetzt und konnten den Kindervereinsmeister ausspielen. Hier setzte sich Niklas mit 2:0 gegen Tammo durch und konnte dieses Mal den Titel erringen. Die nächsten vier qualifizieren sich für die Meisteranwärtergruppe, alle weiteren spielten in der Kandidatenklasse. Die Punkte aus der Vor- und der Endrunde wurden jeweils zusammengezählt und sind für die Platzierung in der jeweiligen Endrunde entscheidend.
Leider stiegen gerade als es spannend wurde einige Kinder aus dem Turnier aus. Im Anwärterturnier ging es trotzdem spannend zu. Hier konnte sich Enes Gökalp am Ende in einem Stichkampf gegen Alan Hossen durchsetzen. Das Kandidatenturnier konnte Ciwan Hossen für sich entscheiden.
Tabelle nach 6. Runde
| Platz | Name | Spiele | Gew. | Remis | Verl. | Pkt. | BW |
| 1 | Tammo Stindt | 6 | 5 | 1 | 0 | 5,5:0,5 | 18,5 |
| 2 | Niklas Fröhlich | 6 | 5 | 1 | 0 | 5,5:0,5 | 16,0 |
| 3 | Enes Gökalp | 5 | 3 | 0 | 2 | 3:2 | |
| 4 | Alan Hossen | 6 | 3 | 0 | 3 | 3:3 | 18,0 |
| 5 | Jermain Kwarteng | 6 | 3 | 0 | 3 | 3:3 | 12,5 |
| 6 | Umutcan Kaya | 3 | 2 | 0 | 1 | 2:1 | |
| 7 | Adrian Klingenberg | 5 | 2 | 0 | 3 | 2:3 | 15,5 |
| 8 | Igor Kwoka | 5 | 2 | 0 | 3 | 2:3 | 12,5 |
| 9 | Ciwan Hossen | 6 | 2 | 0 | 4 | 2:4 | |
| 10 | Ben Simon Eggers | 2 | 1 | 0 | 1 | 1:1 | |
| 11 | Gabriel Kwoka | 3 | 1 | 0 | 2 | 1:2 | 9,5 |
| 12 | Nils Schnitzler | 3 | 1 | 0 | 2 | 1:2 | 5,0 |
| 13 | Ilias Hakki | 1 | 0 | 1 | 0 | 0,5:0,5 | 0,5 |
| 13 | Hanno | 1 | 0 | 1 | 0 | 0,5:0,5 | 0,5 |
| 15 | Stefano Nadi | 3 | 0 | 0 | 3 | 0:3 | 6 |
| 15 | Tarik Yilmaz | 3 | 0 | 0 | 3 | 0:3 | 6 |
Endrunde der Kinder-Vereinsmeisterschaft 2019
Nach der Vorrunde spielten wir in diesem Jahr eine Endrunde. Für die Einordnung in die jeweilige Gruppe war das Ergebnis der Vorrunde maßgeblich. In jeder Endrunde spielte jeder gegen jeden. Am Ende wurden alle Pluspunkte in der jeweiligen Gruppe und der Vorrunde zusammengezählt (ausgesetzte Partien in der Vorrunde zählten hier also nicht mehr). Bei Punktgleichheit um den Gruppensieg gab es einen Stichkampf mit einer Gewinnpartie. Auf die Kinder warteten anschließend tolle Preise. Der Vereinsmeister bekam neben einem Pokal auch noch eine Schatzkarte in Erinnerung an unseren langjährigen Kinderwart Gerold Menze, der Zweitplatzierte immerhin noch eine Schatzkarte. Auch die Sieger der Anwärter- und der Kandidatenklasse konnten zwischen einem Pokal und einer Schatzkarte wählen. Darüber hinaus erhielten alle einen Sachpreis und eine Urkunde.
Spiel um den Kindervereinsmeister
5.9.2019 Tammo – Niklas 0:1
19.9.2019 Niklas – Tammo 1:0
Daraus resultieren die folgenden Endtabellen:
Meisteranwärterklasse
| Platz | Name | Sp | G | V | Pkt. |
| 1 | Enes Gökalp | 9 | 6 | 3 | 6,0 |
| 2 | Alan Hossen | 10 | 5 | 5 | 5,0 |
| 3 | Umutcan Kaya | 6 | 4 | 2 | 4,0 |
| 4 | Jermain Kwarteng | 6 | 3 | 3 | 3,0 |
Kandidatenklasse
| Platz | Name | Sp | G | V | Pkt |
| 1 | Ciwan Hossen | 9 | 5 | 4 | 5,0 |
| 2 | Igor Kwoka | 8 | 3 | 5 | 3,0 |
| 3 | Tarik Yilmaz | 6 | 2 | 4 | 2,0 |
| 4 | Nils Schnitzler | 6 | 1 | 5 | 1,0 |
Platz 13: Adrian Klingenberg
Platz 14: Ben Simon Eggers
Platz 15: Gabriel Kwoka
Platz 16: Ilias Hakki und Hanno
Staffel: Verbandsliga Nord
Spielort:
Vereinshaus Findorff
Hemmstraße 240
28215 Bremen-Findorff
Stadtplan, Routenplaner
Mannschaftsführer:
Uwe Körber
Tel.: 0152/ 37 85 95 34
Email: ra.uwe.koerber@web.de
Aufstellung
| Nr. | Name | DWZ | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | Pkt | Sp. | % |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Duchhardt, Christoph | 1949 | 0 | – | ½ | 0 | ½ | ½ | + | + | 1½ | 5 | 30 | |
| 2 | Gesswein, Viktor | 2008 | 1 | 0 | 0 | 0 | ½ | ½ | ½ | 0 | ½ | 3 | 9 | 33 |
| 3 | Kaufmann, Benjamin | 1891 | ½ | 0 | 0 | 0 | ½ | 0 | ½ | 1½ | 7 | 21 | ||
| 4 | Bokelmann, Joachim | 1918 | – | 0 | 0 | |||||||||
| 5 | Ohl, Karsten | 1913 | 0 | 0 | 0 | ½ | ½ | 1 | 0 | ½ | ½ | 3 | 9 | 33 |
| 6 | Lanfermann, Felix | 1855 | 0 | 1 | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 3 | 8 | 38 | |
| 7 | Shabani, Ali Reza | 1886 | 0 | ½ | 0 | ½ | 0 | 0 | 1 | 6 | 17 | |||
| 8 | Körber, Uwe | 1762 | 0 | 1 | ½ | ½ | 1 | 1 | 0 | 1 | 1 | 6 | 9 | 67 |
| 9 | Veit, Ingo | 1914 | 0 | 0 | 0 | 0 | 3 | 0 | ||||||
| 10 | Baumann, Harry | 1899 | ||||||||||||
| 11 | Ryniecki, Detlef | 1780 | 1 | ½ | 1½ | 2 | 75 | |||||||
| 12 | Hentrop, Malte | 1710 | 0 | ½ | ½ | 2 | 25 | |||||||
| 13 | Behrens, Sören | 1650 | ½ | 0 | 0 | ½ | ½ | 1½ | 5 | 30 | ||||
| 14 | Ahlers, Thorsten | 1694 | 1 | 1 | 1 | 100 | ||||||||
| 15 | Klüver, Jan Frederik | 1501 | ||||||||||||
| 16 | Kropp, Joachim | 1780 | 0 | 0 | 1 | 0 | ||||||||
| 17 | Jostes, Marko | 2052 | 1 | 1 | 1 | 100 |